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Gummi stanzen

Gummi stanzen bedeutet, elastische oder formstabile Gummimaterialien wie EPDM, Zellkautschuk oder selbstklebend ausgerüstete Gummimaterialien in definierte Konturen zu bringen. Daraus entstehen Dichtungen, Pads, Streifen, Schutzteile oder individuelle 2D-Formteile für technische Anwendungen. Die Umsetzbarkeit hängt von Materialdicke, Shore-Härte, Elastizität und Kontur ab – selbstklebend oder nicht klebend, als Rollenware, Bogenware oder Einzelteil.

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Gummi stanzen individuell

TechnikStanzen per mittels Bandstahlschnitt-Werkzeug
Arbeitsbreitebis 600 mm
Dickematerialabhängig
Toleranzen±0,5 mm (materialabhängig)

Per Hubstanzen bringen wir Gummimaterialien in die gewünschte Form. Ob das möglich ist, hängt von der Materialdicke und der jeweiligen Shore-Härte ab.

 

TechnikFortlaufendes Stanzen mittels Stanz-Zylinder-Werkzeug
Arbeitsbreitebis 250 mm
Dickebis 2 mm (materialabhängig)
Toleranzen±0,5 mm (materialabhängig)

Je nach Härte lassen sich selbstklebende Gummimaterialien bis zu 2 mm Dicke fortlaufend in individuellen Formen stanzen.

GummiIndividuelle Materialien
ZellkautschukEPDM

Bitte beachten Sie: Aufgrund von Materialdicke und insbesondere der Härte lassen sich nicht alle Gummi- und EPDM-Qualitäten stanzen. Je nach Ausführung kann Laserschneiden hier eine passende Alternative sein.

 

KlebepunkteIndividuelle Durchmesser
KlebestreifenIndividuelle Abmessungen
Individuelle KlebestanzteileAlle 2D-Formen
Klebepads- & SheetsIndividuelle Abmessungen
TrägermedienRollen- & Bogenware | Einzelteile

Die Materialien verarbeiten wir bevorzugt in selbstklebender Ausführung. Je nach Material und gewünschter Weiterverarbeitung ist auch eine nicht-klebende Stanzung möglich – diese Angabe jedoch ohne Gewähr.

 

Häufige Fragen zum Stanzen von Gummi

Gummi stanzen ist sinnvoll, wenn Dichtungen, Pads, Streifen oder Formteile in wiederholbarer Kontur benötigt werden. Das Verfahren eignet sich besonders für flache Gummiteile, die als Dicht-, Schutz-, Ausgleichs- oder Zwischenlage eingesetzt werden. Ob Stanzen möglich ist, hängt vor allem von Materialdicke, Härte und Kontur ab.

Verarbeitet werden projektbezogen Gummiqualitäten, EPDM-Zellkautschuk und selbstklebend ausgerüstete Gummimaterialien. Die Seite nennt insbesondere Zellkautschuk und EPDM als individuelle Materialien. Aufgrund von Härte und Materialdicke sind nicht alle Qualitäten stanzbar; die Machbarkeit sollte deshalb an Muster, Datenblatt oder Materialangabe geprüft werden.

Die Shore-Härte beschreibt, wie weich oder hart ein Gummimaterial ist. Sie beeinflusst, ob sich das Material sauber stanzen lässt, wie stabil die Kontur bleibt und ob enge Radien oder kleine Innenausschnitte realistisch sind. Sehr harte oder sehr dicke Gummiqualitäten können für das Stanzen ungeeignet sein.

Ja, Gummimaterialien können je nach Material und Anwendung mit einer Klebeschicht kombiniert werden. Dadurch entstehen selbstklebende Dichtungen, Pads, Streifen oder Formteile, die sich einfacher positionieren und montieren lassen. Die Seite weist darauf hin, dass Materialien bevorzugt in selbstklebender Ausführung verarbeitet werden.

Möglich sind flache 2D-Geometrien wie Streifen, Pads, Ringe, Rahmen, Dichtkonturen, Kreise, Rechtecke, Aussparungen oder individuelle Formteile nach Zeichnung. Die Seite nennt Klebepunkte mit individuellen Durchmessern, Klebestreifen mit individuellen Abmessungen, Klebepads, Sheets und individuelle 2D-Formen.

Laserschneiden kann sinnvoll sein, wenn Materialdicke, Shore-Härte oder Kontur das Stanzen erschweren. Das gilt besonders bei härteren Gummiqualitäten, dickeren Materialien, komplexen Innenkonturen oder kleineren Stückzahlen ohne Stanzwerkzeug. Die Seite weist bereits darauf hin, dass Laserschneiden je nach Ausführung eine passende Alternative sein kann.

Gestanzte Gummiteile werden häufig als Dichtung, Schutzlage, Puffer, Abstandselement, Zwischenlage, Antirutschpad oder Montagehilfe eingesetzt. Je nach Material können sie abdichten, dämpfen, schützen, entkoppeln oder Bauteile gegen Reibung und Beschädigung sichern.

Je nach Material, Kontur und Weiterverarbeitung können Gummistanzteile als Einzelteile, Bogenware oder Rollenware gefertigt werden. Die Seite nennt Trägermedien als Rollen- und Bogenware sowie Einzelteile. Bei selbstklebenden Varianten können zusätzlich Liner, Abziehhilfen oder definierte Trägermedien eingesetzt werden.

Für eine Anfrage sind Zeichnung oder Skizze, Materialtyp, Materialdicke, Shore-Härte, gewünschte Kontur, Stückzahl, Lieferform und Einsatzfunktion hilfreich. Zusätzlich sollte angegeben werden, ob das Gummiteil selbstklebend sein soll und ob besondere Anforderungen wie Dichtung, Schutz, Temperaturbeständigkeit, Medienkontakt oder Abriebfestigkeit bestehen.

Muster oder Kleinserien können je nach Materialverfügbarkeit und Machbarkeit geprüft werden. Besonders bei Gummi ist eine Vorprüfung sinnvoll, weil Härte, Dicke, Elastizität und Kontur stark beeinflussen, ob Stanzen wirtschaftlich und technisch geeignet ist.

Ihr Ansprechpartner

Thomas Klein

  • Experte für individuelle Klebelösungen
  • Projektgeschäft “Klebtechnik"
  • Seit über 20 Jahren in der Branche

ANRUFEN 02739 / 801-900

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