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Folie lasern

Folie lasern bedeutet, technische Folien, Schutzfolien, Kunststofffolien, Metallfolien, Klebstofffilme oder mehrlagige Folienverbunde mit einem Laserstrahl konturgenau und werkzeugfrei zu bearbeiten. Daraus entstehen präzise Laserzuschnitte, Innenkonturen, Perforationen, Gravuren, Pads, Sheets oder individuelle 2D-Formen. Das Verfahren eignet sich besonders für filigrane Geometrien, Prototypen, Kleinserien, wechselnde Designs und lagenweise Bearbeitung.

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Folie lasern individuell

Laserbereich2.400 × 3.000 mm
Laser-Toleranzen±0,1 mm
Materialdickenbis 5 mm

Wir lasern Folien (bzw. klebende Folienmaterialien) in individuellen Formaten – von sehr filigran bis großflächig. PVC-basierte Folienmaterialien sind dabei ausgenommen.

TechnikMaterialabtrag Schicht für Schicht
Feature IUnterschiedliche Formen verschiedener Lagen
Feature IIInnen-Laserungen
Feature IIILasern ohne Unterlage zu verletzen

Beim Lasern von mehrlagigen, laminierten Folienmaterialien lassen sich einzelne Schichten gezielt separat bearbeiten. Dadurch kann der Laser auch Kiss-Cut-ähnliche Schnitte umsetzen – also definierte Tiefen, ohne alle Lagen vollständig zu trennen.

TechnikPerforation der Unterlage zum händischen Abtrennen
FeatureKennzeichnung der Laserteile

Je nach Wunsch können geeignete Folienmaterialien auch per Lasertechnik graviert werden – präzise und individuell nach Vorgabe.

TechnikSollbruchstellen im Material oder in der Unterlage
LochungenIndividuelle Durchmesser möglich
Perforation UnterlageAbreißhilfen
Perforation MaterialAbtrennen einzelner Abschnitte
Featureggf. Atmungsaktivität für Bauteile

Bei der Perforierung werden mit dem Laser gezielt individuelle Lochungen in das Folienmaterial eingebracht – z. B. als Lochreihen oder definierte Muster, exakt nach Vorgabe.

Technische FolienElektronik | Isolation | Abschirmung | uvm.
MetallfolienAluminium | Kupfer
KunststofffolienNahezu alles außer PVC
SchutzfolienProdukt- & Oberflächenschutz
KlebstofffilmeTransfer Tapes

Grundsätzlich lassen sich nahezu alle Folienmaterialien per Laser verarbeiten – ausgenommen PVC-basierte Folien.

FormenAlle 2D-Formen
StreifenIndividuelle Abmessungen
PunkteIndividuelle Durchmesser
Pads & SheetsIndividuelle Abmessungen

Beim Folien-Lasern erhalten Sie individuelle Ausführungen auf Trägermaterial – passgenau abgestimmt auf Ihre Anwendung und Ihre Verarbeitungsprozesse.

Häufige Fragen zum Folie lasern

Folie lasern ist besonders sinnvoll, wenn filigrane Konturen, häufige Designänderungen, Prototypen, kleine Serien oder komplexe Innenausschnitte benötigt werden. Da kein Stanzwerkzeug erforderlich ist, lassen sich Geometrien schnell anpassen. Für sehr hohe Stückzahlen oder einfache wiederkehrende Formen kann Stanzen wirtschaftlicher sein.

Geeignet sind viele technische Folien, insbesondere Kunststoff- und Metallfolien sowie ausgewählte Laminat- oder Verbundmaterialien. Verarbeitet werden unter anderem technische Folien, Metallfolien aus Aluminium oder Kupfer, Kunststofffolien und Schutzfolien - selbstklebend oder nicht-klebend. PVC-basierte Folien sind ausgenommen.

PVC-basierte Folienmaterialien sind für das Lasern ungeeignet. Beim Laserprozess können durch die thermische Einwirkung problematische Zersetzungsprodukte entstehen. Für PVC-Folien sollte daher ein alternatives Verfahren geprüft werden, zum Beispiel Stanzen, Schneiden oder eine geeignete Materialalternative.

Für das Folien-Lasern können sehr enge Laser-Toleranzen von ±0,1 mm realisiert werden. Die tatsächlich erreichbare Genauigkeit hängt zusätzlich von Material, Folienstärke, Kontur, thermischem Verhalten und Lagenaufbau ab. Besonders bei sehr dünnen, viskosen oder mehrlagigen Folien sollte die Machbarkeit geprüft werden.

Ja, bei mehrlagigen oder laminierten Folienmaterialien können einzelne Schichten gezielt separat bearbeitet werden. Dadurch lassen sich unterschiedliche Formen in verschiedenen Lagen, Innenlaserungen oder Kiss-Cut-ähnliche Schnitte umsetzen, ohne alle Schichten vollständig in einer Form zu bearbeiten.

Ja, Folien können per Laser mit individuellen Lochungen, Lochreihen oder definierten Mustern perforiert werden. Solche Perforationen können als Sollbruchstellen, Abreißhilfen, Öffnungen, Funktionsmuster oder zur Atmungsaktivität eines Bauteils eingesetzt werden.

Ja, geeignete Folienmaterialien können per Lasertechnik graviert werden. Gravuren können zur Kennzeichnung, individuellen Markierung oder funktionalen Strukturierung von Laserteilen eingesetzt werden. Die Umsetzbarkeit hängt von Material, Oberflächenbeschaffenheit, Kontrast und gewünschtem Gravurergebnis ab.

Möglich sind grundsätzlich alle 2D-Formen, zum Beispiel Streifen, Punkte, Pads, Sheets, Innenkonturen, Aussparungen und individuelle Sonderformen. Besonders vorteilhaft ist das Lasern bei feinen Konturen, kleinen Radien, variierenden Geometrien oder Teilen, für die kein separates Stanzwerkzeug erstellt werden soll oder auch kann.

Für eine Anfrage sind eine Vektordatei, zum Beispiel DXF, AI oder PDF, Materialangabe, Materialstärke, Stückzahl, gewünschte Lieferform und Informationen zur späteren Anwendung hilfreich. Diese Angaben sind bereits als hilfreiche Kalkulationsbasis auf der Seite genannt.

Ja, das Lasern eignet sich besonders für Muster, Prototypen, Vorserien und kleinere Serien. Da kein Werkzeug gebaut werden muss, können Folienteile schnell und kostengünstig gefertigt, getestet und bei Bedarf angepasst werden. Das ist hilfreich für Entwicklungsprojekte, Validierungen und Bauteiltests.

Ihr Ansprechpartner

Thomas Klein

  • Experte für individuelle Klebelösungen
  • Projektgeschäft “Klebtechnik"
  • Seit über 20 Jahren in der Branche

ANRUFEN 02739 / 801-900

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