Nicht klebendes Klebeband
Nicht klebendes Klebeband entsteht, wenn einzelne Bereiche eines selbstklebenden Materials gezielt von der Haftung befreit oder mit einer nicht-adhäsiven Decklage versehen werden. So lassen sich Griffzonen, Abdeckstreifen, Gleitbereiche, Abstandszonen oder montagefreundliche Funktionsflächen realisieren. Krückemeyer fertigt solche klebstofffreien Bereiche individuell über Kaschieren ("Abtöten") oder spezielle Stanz- und Wickeltechniken – abgestimmt auf Material, Geometrie, Verarbeitung und spätere Anwendung.
Nicht-klebendes Klebeband individuell
| Einseitige Klebebänder | Diverse Materialtypen auf Anfrage |
| Doppelseitige Klebebänder | Diverse Materialtypen auf Anfrage |
| Materialien zum “Abtöten” | Individuelle Folien & mehr |
| Individuelle Klebeschichten | Veränderung der selbstklebenden Bereiche |
| Vormaterialien | Jumbo- & Logware |
| Rollenware | Individuelle Abmessungen |
Nicht-klebendes Klebeband im Überblick
Wenn die Klebefläche eines eigentlich selbstklebenden Bandes bewusst „neutral“ bzw. nicht-klebend sein soll – z. B. im Kabelkanal, damit nichts an Leitungen, Einzughilfen oder Bauteilflächen hängen bleibt – lässt sich das sauber über Kaschieren umsetzen. Dabei wird auf die Klebeschicht eine nicht-adhäsive Decklage (z. B. Folie, Papier, Vlies oder eine Funktionsschicht) blasenarm und unter definiertem Anpressdruck auflaminiert.
Das Ergebnis ist eine gleitfähige, nicht haftende Oberfläche, die im Handling nicht „mitklebt“. Je nach Auslegung bleibt die Klebeschicht dauerhaft abgedeckt (permanent nicht-klebend) oder kann später gezielt aktiviert werden – etwa über eine abziehbare Decklage/Liner-Lösung oder definierte Abziehzonen. So entsteht ein Band, das sich in der Montage prozesssicher verhält: kein Festkleben an Kabeln, weniger Störungen beim Einziehen und eine reproduzierbare Verarbeitung.
Ihr Ansprechpartner
Thomas Klein
- Experte für individuelle Klebematerialien
- Projektgeschäft “Klebtechnik"
- Seit über 20 Jahren in der Branche